Donnerstag, 6. März 2014

Das Team Pinsel, Schere & Co. …

… ist ein Zwei-Mädels-Team und gibt es jetzt schon ein Jahr und ein paar Tage.

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Meine Downline Lena hat sich nämlich am 21. Februar 2013 dazu entschlossen, selbst als Demonstratorin bei Stampin’ Up! einzusteigen. Mich hat sie dabei als ihre Upline ausgewählt, was mich sehr freut und ehrt. Und auch wenn es schon ein paar Tage drüber ist, habe ich meiner lieben Lena zum einjährigen Jubiläum eine kleine Karte geschickt.

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Wir alle lieben es, Karten zu basteln – nur verschenken tun wir sie viel zu selten. Warum eigentlich?

Ich finde, Lena hat sich in diesem einen Jahr super entwickelt. Ihre Kreativität hat einen ordentlichen Schub bekommen. Wir sehen uns zwar nicht häufig, denn wir sind beide voll berufstätig, aber wenn sie Fragen hat, bin ich immer gerne für sie da.

Demnächst – so haben wir es uns fest vorgenommen – möchte ich Lena gerne eine kleine Einstiegsschulung in unser digitales Bastelprogramm My Digital Studio (MDS) geben. Sie hat es sich von mir gewünscht!

Vielleicht mag ja auch jemand von Euch noch dazu kommen. Der Termin steht noch nicht fest – im März sollte es aber noch klappen – und für ein bis zwei Mädels habe ich noch Kapazitäten frei.

Während ich diesen Beitrag hier schreibe, gehen mir ganz viele grundsätzliche Gedanken zum Thema Teambildung und Up- und Downline durch den Kopf, die mir quasi schon länger unter den Nägeln brennen.

Im Moment werben ja wieder ganz viele Demonstratorinnen mit den Worten “Komm’ in mein Team!” – während der Sale-A-Bration ist es wegen der Boni ja auch besonders reizvoll. Auch bei unserem stempelintensiven Workshoptag am vorletzten Samstag sind wir ganz häufig auf Themen angesprochen worden, die damit zusammen hängen. Und ich glaube, ich muss diese Gedanken hier einfach mal los werden, weil sich einige von Euch, die mit dem Gedanken schwanger gehen, selbst Demonstratorin zu werden, einiger Dinge nicht wirklich bewusst sind. Ich selbst, die jetzt seit zwei Jahren dabei ist, gewinne ja noch immer neue Erkenntnisse hinzu.

Wer keine Lust auf meinen “Vortrag” hat, hört hier jetzt einfach auf, zu lesen.

Vorab: Ich mag Begrifflichkeiten wie Upline oder Downline eigentlich gar nicht, aber es ist nun einmal so, dass, wenn man bei Stampin’ Up! als Demonstratorin einsteigt, man zwangsläufig einer anderen Demonstratorin – der Upline – zugeordnet wird. Zum Glück hat aber jeder die Wahl seiner zukünftigen Upline. Wie glücklich diese Wahl am Ende war, stellt sich allerdings erst später heraus.

Man selbst wird dadurch zu einer Downline. Ich bin also in Personalunion Up- und Downline zugleich. Meine Upline wiederum gehört zu den wenigen Demonstratorinnen in Deutschland, die direkt Stampin’ Up! Deutschland untergeordnet und damit upline-los sind – eine Demonstratorin der ersten Stunde mit großem Team.

Es ist wie es ist – die Begrifflichkeiten Up- und Downline sind nun einmal vorgegeben und ich bemühe mich, negative Behaftungen gedanklich wegzulassen. Ich mag meine Downline Lena nämlich sehr und deswegen hat diese Bezeichnung für mich absolut keine negative Behaftung.

Wenn man sich entscheidet, selbst Demonstratorin zu werden, sollte man sich bewusst darüber sein, dass dieses “Hobby” viel Zeit verschlingen wird. Vom Geld sprechen wir fürs erste mal noch nicht.

Ihr beginnt, Eure Blogs zu pflegen, betreibt Kundenakquise, beratet Eure Kundinnen, pflegt die Kundenbeziehungen durch Open-Houses und kleine Workshops oder durch Newsletter. Das alles verschlingt Zeit – viel Zeit. Dann kommen die ersten Buchungen für Stempelparties ins Haus und Ihr beginnt, die Projekte zu entwickeln. Viele unserer Workshopteilnehmerinnen waren baff erstaunt, dass die Projekte, die wir gezeigt haben, keine Stampin’ Up! Projekte (oder gar Vorgaben) waren, sondern wir diese selbst entwickelt und designt haben. Auch dass wir keine Produkte oder Werkzeuge von Stampin’ Up! gestellt bekommen, erzeugte bei vielen erstaunte Gesichter. Darüber wiederum war ich erstaunt, denn für mich war und ist es eine Selbstverständlichkeit mit meinen Werkzeugen und Materialien zu arbeiten. Dafür schaffe ich sie mir ja eigentlich auch an.

Mit dem Einstieg als Demonstratorin seid Ihr erst einmal ziemlich auf Euch allein gestellt. Stampin’ Up! ist nämlich nicht unbedingt selbsterklärend.

Womit wir beim Thema Teamwahl wären. Bevor man nämlich als Demonstratorin einsteigt, sollte man sich über diesen ganz wichtigen Fakt, den ihr später nicht mal eben so korrigieren könnt, klar sein. Stellt Euch selbst die Frage, welcher Typ Mensch Ihr seid. Seid Ihr eher so der Typ “ich puttel gerne für mich alleine rum” oder seid Ihr doch eher der Typ, der Anleitung und Führung benötigt. Darüber hinaus solltet Ihr Euch überlegen, ob Ihr intensiveren Kontakt zu Eurer Upline oder Eurem Team möchtet oder darauf gar keinen Wert legt. Das alles sind entscheidende Fragen, derer man sich am Anfang gar nicht so bewusst ist, die aber wichtig bei der Wahl der Upline sind.

Natürlich ist es toll, zu einem der größten oder großen Teams in Deutschland zu gehören. Aber: Ihr seid auch ´”nur” eine TEIL dieses Teams. Stellt Euch die Frage, wie viel Zeit eine Upline für jedes dieser vielen Teammitglieder haben kann, wenn sie nebenbei noch ihr eigenes Geschäft betreiben will. Auch ihr Tag hat nur 24 Stunden und die Woche nur sieben Tage. Eine reale Familie hat sie neben ihrer Stempelfamilie natürlich auch noch, womöglich auch einen Job und einen Haushalt, und … und … und …

Wählt Ihr hingegen ein kleines Team, so ist die Chance, dieses Team mitzugestalten und Betreuung von der Upline (so Ihr sie gerne hättet und einfordert) zu erhalten doch wesentlich höher. Gut, auch hier könnt Ihr daneben greifen. Ihr solltet vorher vielleicht mal nachfragen, wie lange Eure Auserwählte schon dabei ist, wie viel Erfahrung sie also an Euch weiter geben kann, und ob sie sich dessen bewusst ist, dass ein Team noch mehr Zeit verschlingen wird. Vielleicht solltet Ihr auch einmal nachfragen, wie das nun mit den dauerhaft 20% Preisnachlass wirklich ist, Denn effektiv 20% erhaltet Ihr nur, wenn Ihr Euer Gewerbe umsatzsteuerpflichtig betreibt. Ansonsten sind es unterm Strich nur bummelig 16,8%. Ich habe das meiner Lena ganz offen und ehrlich gesagt, bevor sie angefangen hat und ohne, dass sie nachgefragt hat – viele andere (auch große) Demonstratorinnen weisen darauf nicht hin. Die meisten hoffentlich nur aus Unwissenheit.

Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum Euch so viele Demonstratorinnen mit Geschenken und zusätzlichen Einkaufsgutscheinen dazu animieren wollen, in Ihr Team zu kommen? Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, warum sie dafür bezahlen wollen, dass gerade Ihr in ihr Team kommt? Natürlich erhoffen Sie sich davon Titelbeförderungen und Boni. So funktioniert das im Vertrieb. Das ist auch alles gar nicht schlimm, aber fragt Euch doch mal, wie viel IHR diesen Uplines später noch wert seid, wenn sie Euch jetzt schon kaufen müssen. Was könnt Ihr von solchen Uplines erwarten? (Intensive) Betreuung? Kreativen Input? Teambildende Maßnahmen? Förderung? Fortbildung?

Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich das, was ich kann und tue, mir selbst beigebracht habe. Und ich gebe es gerne an mein Team weiter, weil mir Kreativität eine Herzensangelegenheit ist. Ich bin nicht darauf angewiesen, mit Stampin’ Up! Geld verdienen zu müssen. Stampin’ Up! ist und bleibt mein Hobby – etwas, das ich liebe und gerne tue. Das macht vieles einfacher und angenehmer.

Es ist für mich auch nicht wichtig, ein GROSSES Team zu haben. Ich möchte ein TOLLES Team haben, in dem sich jedes Teammitglied wohl fühlt und in dem Kreativität ansteckend ist – in alle Richtungen. Ich hoffe, dass es Lena so geht. Ich mag sie, wie gesagt, sehr gerne.

Habt Ihr trotzdem Lust, selbst als Demonstratorin einzusteigen, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr Euch für das Team Pinsel, Schere & Co. und damit für Lena und mich entscheiden würdet.

Und natürlich ist es während der Sale-A-Bration besonders günstig einzusteigen, denn für nur 129 € könnt Ihr Euch Waren im Wert von 195 € in Euer Startpaket legen (außerhalb der Sale-A-Bration “nur” für 175 €). Dazu erhaltet Ihr die Erstausstattung an Geschäftsformularen gratis dazu, um gleich starten zu können.

Das ist ein tolles Angebot!

Mehr als eine coole Upline kann ich Euch nicht oben drauf packen, aber glaubt mir … DAS reicht völlig aus, um Spaß zu haben und Kreativität zu teilen. Lena und ich sind mit dem Herzen dabei – DAS alleine zählt in unserem Team!

Hast Du Fragen? Dann ruf mich doch einfach an … ich bin gerne für Dich da!

Und wenn Du keine Fragen mehr hast, kannst Du natürlich gerne auch ganz bequem online Deinen Demonstratoren-Vertrag abschließen.

Ich persönlich würde Dich aber lieber vorher (kurz) kennen lernen, denn dann weiß ich, Du kennst auch mich persönlich und entscheidest Dich ganz bewusst für mich als Upline.

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Vielleicht bis bald im Team Pinsel, Schere & Co! Dann passt das “Du & ich” ja nicht mehr ganz dazu …

Viele Grüße aus Hamburg!
alex_thumb[3][1]

1 Kommentar:

  1. Hallo Alexandra!

    Wahre und ehrliche Worte, die du uns hier so präsentierst... Ich selber hatte auch schon den Gedanken, auf die "Demo-Seite" zu wechseln. Aber da Zeit für mich sowieso schon ein knappes Gut ist, habe ich es vorerst nicht realisiert.

    Es ist ein wirklich schönes Hobby, wie du schon schreibst, Kreativität ist etwas Wunderbares und es macht unheimlich viel Spaß, diese auszuleben und Anderen damit Freude und Erstaunen zu bereiten.

    Ohne dich oder Lena persönlich zu kennen, glaube ich, dass ihr ein ganz liebes Team seid - ihr macht das schon :-) Ich freue mich, hier immer wieder tolle neue Dinge zu sehen - die Karte für Lena ist super geworden - und über generelle Neuigkeiten auf dem Laufenden zu sein.

    Ganz liebe Grüße

    Frauke

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