Samstag, 14. November 2009

Waterfall Card

Und da dachte ich, ich wäre in diesem Jahr durch mit den Geburtstagen und könnte mich allmählich gedanklich auf Weihnachtskarten einstellen, bis dann in dieser Woche doch noch eine Einladung ins Haus geflattert kam. Der Hasenmann und ich sind total lustlos begeistert.

Ich brauchte also mal wieder ein Geschenk. Was aber schenkt man jemandem, der irgendwie so gar keine Interessen zu haben scheint, der alleine das Haus nicht verlässt, der alleine nichts unternimmt, der alleine lebt, aber nichts mit sich anzufangen weiß, wenn er alleine ist. Schon irgendwie traurig so ein Leben, oder? Aber wer bin ich, anderer Leute leben bewerten zu wollen? Jeder soll glücklich sein und werden, wie er es mag. Nach langem Überlegen bin ich dann doch wieder in der Buchhandlung gelandet. Ich schenke sehr gerne Dinge, über die ich mich auch freuen würde.

Das Hamburger Abendblatt gibt zusammen mit Helmuth Karasek eine 20-bändige Literaturreihe heraus, in der jedes Buch einen Bezug zu Hamburg hat. Ich freue mich schon immer jede Woche auf die neue Buchbeschreibung. Am liebsten würde ich mir immer sofort jedes Buch holen, aber erstens ginge das trotz der erschwinglichen 9,95 € pro Band mit der Zeit bissi ins Geld, und zweitens hab ich momentan gar nicht die Zeit, so viel zu lesen. Immerhin, eines dieser Bücher habe ich bereits.  Ein zweites wird heute Abend verschenkt.

Natürlich nicht ohne Karte.  Die gibt’s hier:

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Eine Waterfall-Card, zu der man im Netz unendlich viele Inspirationen geliefert bekommt. Ich hab die Idee erstmals bei Dawn entdeckt (irgendwie bastel ich zur Zeit hauptsächlich Dawn-Karten, aber ihre sind irgendwie die Besten).

Materialliste:

Kartenkarton in Orange-Hellbraun
Designpapier in korrespondierenden Farben (hier von Creative Memories aus irgendeinem Starterkit)
Kartenkarton in Hellbeige
3 Eyelets in Gold viereckig
Geschenkband Organza in hellbraun
Stempel “Aufgeschlagenes Buch”
Stempelfarbe, Kleberoller, Lineal, Bleistift, Cuttermesser, Falzstab, Eyeletwerkzeug, doppelseitiges Klebeband, Gelschreiber in Rot

Zuschnitt:

Kartenrohling aus orangebraunem Karton: 4 1/4" x 5 1/2"
Designpapier´: 4" x 5 1/4"
4 Stck. bestempelte Motivkarten, hellbeiger Karton: 1 7/8" x 1 7/8"
4 Stck. Unterlegkarten, orangebrauner Karton: 2 " x 2"
Lasche aus orangebraunem Karton: 2" x 9"; Falze bei 2", 2 3/4", 3 1/2" und 4 1/4"
Steg aus orangebraunem Karton: 4" x 3/4"

Wenn erst einmal alles zugeschnitten ist, geht es ruckizucki weiter.

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Die Motivkärtchen werden gestempelt und mit Rahmen aus kleinen Strichel- oder Wellenlinien mit dem roten Gelschreiber verziert. Danach werden diese auf die orangebraunen Unterlegkärtchen geklebt.

Das Designpapier wird auf den Kartenrohling geklebt. Der Steg wird nicht zu hoch und nicht zu tief platziert und mit den Eyelets auf der Grundkarte fixiert.

Die Lasche wird an den beschrieben Stellen gefaltet. Das erste Motivkärtchen wird komplett auf die 2" x 2"-Flache geklebt. Die nächsten Kärtchen werden nur im Bereich der nächsten Falzfläche aufgeklebt. Das andere Ende der Lasche wird so zwischen Karte und Steg geführt, dass die Motivkärtchen oben auf liegen; platzieren und vorderen Teil der Lasche unter dem untenliegenden Motivkärtchen auf den Steg kleben (im Bild erkennt man den vorbereiteten doppelseitigen Klebestreifen).

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An der Lasche unten noch schnell ein Eyelett angebracht, Schmuckband durchgezogen, verknotet und fertig.

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Der kleine Gruß an den Beschenkten wird auf der ausgezogenen Lasche platziert.

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Sorry für die schlechte Bildqualität, mein Blitz scheint es ein bissi zu gut gemeint zu haben.

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